Dann trieb jemand diese „natürliche Bewunderung“ ein Stück weiter und veröffentlichte Bilder von nackten Frauen und Kindern im Internet, sodass jedermann sie heute sehen kann. Und wir sagten, sie hätten Redefreiheit und stimmten zu. Dann schlug das Unterhaltungsgeschäft vor: „Lass uns TV-Shows und Filme lancieren, die Gewalt, Prostitution und sexuelle Freiheit beinhalten und Musik aufnehmen, die zu Vergewaltigungen, Drogen, Selbstmord und Satanismus aufrufen.“ Und wir glaubten, es sei einfach Unterhaltung, habe keinen schlechten Einfluss, weil es ja doch nicht ernst genommen werde und sagten zu allem Okay. Jetzt fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen mehr haben, warum sie nicht Gutes von Bösem unterscheiden können und warum es sie nicht stört, ihre Klassenkameraden oder sich selbst umzubringen. Wahrscheinlich können wir uns diese Tatsachen erklären, wenn wir lange und ernsthaft genug darüber nachdenken. – Hat es nicht sehr viel mit „WIR ERNTEN, WAS WIR SÄEN“ zu tun? Jemand schrieb einmal: „Lieber Gott, warum hast du nicht das kleine Mädchen gerettet, dass in ihrem Klassenzimmer getötet wurde? Mit freundlichen Grüssen, betroffener Schüler . . .“ Und ein anderer gab zur Antwort: „Lieber betroffener Schüler, ICH bin in Schulen nicht mehr erlaubt. Mit freundlichen Grüssen, Gott“. ![]() Ist es nicht seltsam, wie leicht es für die Mitmenschen ist, Gott wie ein Stück Dreck zu behandeln und sich dann zu wundern, warum die Welt zu Grunde geht? Eigenartig, wie wir den Zeitungen glauben und die Bibel in Frage stellen! Komisch, wie eifrig wir Zeitung lesen und wie wenig die Bibel, das Buch des Lebens. Seltsam, wie schnell sich via E-Mail tausend Witze wie ein Buschfeuer ausbreiten können, während eine wichtige Botschaft des Herrn Jesus in dem – selben Medium wie Wasser im Sand versickert. Seltsam, wie das Anzügliche, Grobe, Vulgäre und Obszöne sich frei durch den Cyberspace bewegt, während das Gespräch über die Bibel in der öffentlichen Diskussion unterdrückt wird. Eigenartig, wie jemand am Sonntag Feuer und Flamme für Christus sein kann, während er für den Rest der Woche ein unsichtbarer Christ ist. Lasst sie all das kalt? Seltsam, wenn SIE diese Botschaft nicht an alle Ihnen bekannten Adressen verschicken werden, weil Sie nicht sicher sind, was man über Sie denken wird.
Sind Sie positiv angeregt worden? Geben Sie es weiter, wenn Sie denken, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, was hier gesagt wird. Wenn Sie es jedoch nicht weitergeben, dann hören Sie wenigstens auf, die schlechte Lage in der Welt, in der Familie, in der Politik, der Gesellschaft und am Arbeitsplatz zu bejammern. Euer
Vortrag: Bruder Nikolaj Bromberg, Gemeinde-Seelsorgedienst Wittlich, 27.12.2003 |
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