Nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes (Römerbrief 15,7) Die Begegnung unter dem Bild der Philoxenia, dem Besuch der drei Engel bei Abraham im Haine Mamre. ( 1. Mos.18 ) Abraham öffnet den Fremden sein Haus. Abraham deckt den Fremden den Tisch. Abraham redet mit den Fremden über das Schicksal der Städte am Toten Meer. Der Grund und die Kraft dieser Begegnung ist die Gegenwart Gottes. Gott ist gegenwärtig in den drei Männern, den Fremden. Weil Abraham die Männer aufnimmt, wie und weil er Gott aufnimmt, wird Gastfreundschaft zur Begegnung. Im Fremden, im Gast ist Gott gegenwärtig. So ist der Grund und die Kraft, die Vollmacht und die Zukunft der Begegnung, des Gespräches, daß wir aufmerksam sind, in dem Fremden, dem Gast, dem Anderen, dem Nächsten Gott aufzunehmen. Nicht weil wir recht haben, nicht weil wir recht suchen, öffnet sich die Welt zum Gespräch der Begegnung, sondern weil wir in dem Nächsten Gott erleben, hören und lieben. Das ist nicht selbstverständlich. Diese Aufmerksamkeit und diese Offenheit des Herzens beginnt auf den Straßen und Gassen dieser Welt. Wie oft ist der, der neben uns sitzt, steht, geht, uns fremd, er ist nicht aus unserem Stall, er ist nicht rechtgläubig. Ehe ein Gespräch den Pfaden der Unterschiede nachgehen kann, ist die Öffnung unseres Herzens zu dem neben uns und zu Gott, DER scheinbar als Fremder an unserer Seite sitzt, der Grund und das Ziel der Begegnung. Philoxenia heißt die Ikone, auf der die drei Fremden im Haine Mamre durchscheinend werden für GOTT. Der Haine Mamre ist der Raum, in dem sich die Fremden, die >> sich Fremden << begegnen, in der Erfahrung: GOTT ist unser Gast. In der Hoffnung, daß auch wir unsere Herzen und Häuser öffnen verbleibe ich mit einem GOTT befohlen Euer |
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